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Neues White­paper „Von E‑Commerce zu ECO-mmerce“ zeigt, wie Behavo­rial Design die Lücke zwischen guten Absichten und nachhal­tigen Kaufent­schei­dungen schließt

Whitepaper: Von E-commerce zu ECO-mmerce.

Fridays for Future, Elektro-Auto-Boom und Fleisch­al­ter­na­tiven – das Thema Nachhal­tig­keit ist im Bewusst­sein der Konsument:innen angekommen. Wo die Nachfrage steigt, lassen passende Angebote nicht lange auf sich warten. Klingt alles wunderbar – wäre da nicht eine große Hürde zu überwinden! Denn obwohl viele Menschen motiviert sind, nachhaltig zu handeln, tun sie das nach wie vor oft nicht. Dieses Phänomen ist hinläng­lich bekannt und wird als Green Gap bezeichnet – die Lücke zwischen guter Absicht und nachhal­tigem Handeln. Konsument:innen denken zwar grüner als noch vor einigen Jahren, haben ihr Kaufver­halten aber noch nicht angepasst.

Wie lässt sich die Green Gap schließen?  Mit der PsyConversion®-Methode von elabo­ratum können Entschei­dungs­si­tua­tionen für Konsument:innen syste­ma­tisch verbes­sert werden. Wirksame Entschei­dungs­de­ter­mi­nanten werden identi­fi­ziert und so angepasst, dass sich Konsument:innen eher der eigenen Inten­tion entspre­chend entscheiden. Im Einsatz von Behavior Patterns besteht demnach großes Poten­zial für die Überwin­dung der Green Gap.  Ein Beispiel:

WYSIATI Effect („What you see is all there is”)

Wir ziehen nur das in Betracht, was wir sehen. Wenn nachhal­tige Produkte weniger promi­nent platziert sind, wählen wir den ressour­cen­scho­nenden Weg und wählen das gut sicht­bare konven­tio­nelle Produkt. Deshalb ist es wichtig, nachhal­tige Optionen sehr gut sichtbar und prägnant zu platzieren. Kund:innen sollten im Zweifel lieber nach der konven­tio­nellen Alter­na­tive fragen müssen.

Beispiel: Auf den Katego­rie­seiten von Online-Shops können nachhal­tige Produkte beson­ders hervor­ge­hoben werden – zum Beispiel mit auffäl­ligen Nachhal­tig­keits­kenn­zeich­nungen. So erfahren diese mehr visuelle Präsenz und werden stärker bei der Entschei­dungs­fin­dung berück­sich­tigt als konven­tio­nelle Produkte (ein Beispiel ist Zalando).

Für die Auswahl und Anwen­dung wirksamer Verhal­tens­muster sind immer das jewei­lige Kunden­seg­ment und die Entschei­dungs­si­tua­tion relevant. Dennoch zeigt sich, dass sich bestimmte Behavior Patterns beson­ders gut im nachhal­tigen Kontext eignen. Damit lassen sich effek­tive Entschei­dungs­si­tua­tionen gestalten, die Kunden helfen, sich umwelt­be­wusster im Sinne der eigenen Inten­tionen zu verhalten.

Inter­esse am Thema? Wir haben dazu ein ausführ­li­ches White­paper verfasst, das kostenlos angefor­dert werden kann.

elabo­ratum ist Mitglied im Unternehmer:innen-Netzwerk Leaders for Climate Action und unter­stützt die Kampagne „Time for Climate Action“ zum Earth Day am 22.04.2021. Die großan­ge­legte Kampagne zeigt, dass Klima­schutz nicht kompli­ziert sein muss und durch einfache Maßnahmen erreicht werden kann.

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