Strategien für die digitale Einkaufsstadt

Strategien für die digitale Einkaufsstadt

Zusammen mit den Vertretern der Teilnehmerstädte Günzburg, Pfaffenhofen an der Ilm und Coburg stellten die Projektteams von elaboratum, BBE Handelsberatung und CIMA am 8. März 2016 bei der Strategiesitzung im bayerischen Wirtschaftsministerium die bisherigen Ergebnisse aus dem Projekt „Digitale Einkaufsstadt“ vor. An der Strategiesitzung beteiligte sich auch Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, die das Engagement und die Veränderungsbereitschaft der Modellkommunen lobend hervorhob. Aigner betonte: „Die in allen drei Städten durchgeführten Bürgerbefragungen haben gezeigt, dass die Zukunft des mittelständischen Einzelhandels in der innovativen Verknüpfung von On- und Offline-Angeboten liegt. Erste Schritte wurden in den drei Modellstädten unternommen. Jetzt muss verstärkt an der konkreten Umsetzung gearbeitet werden.“

Seit Projektstart wurden insgesamt rund 1.000 Bürgerinnen und Bürger der drei Städte zu den Anforderungen an eine Digitale Einkaufsstadt befragt. Dabei wurde ein gut auffindbares Online-Stadtportal, das aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Restaurants, Geschäften und Dienstleistungen der Stadt bereitstellt, als besonders wichtig erachtet.

elaboratum ist beratender Partner der Modellkommune Günzburg und hat in einem vorangegangenen stadtindividuellen Workshop mit Vertretern der Stadt bereits einen ersten strategischen Baukasten für die digitale Einkaufsstadt erarbeitet. In der Befragung rieten die BürgerInnen Günzburgs vor allem, die Grundlagen für die Digitalisierung der Stadt zu verbessern.

Das bis Anfang 2018 laufende Modellprojekt soll die Frage beantworten, wie der mittelständische Einzelhandel auf die Herausforderungen von E-Commerce und Digitalisierung reagieren muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der erste Zwischenbericht soll im April/Mai veröffentlicht werden.